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Noch ist der Anteil von Wasserstoff-Lkw verschwindend gering. Doch mit einem Förderaufruf wollte das Bundesverkehrsministerium die Technologie in Schwung bringen – und der war sehr erfolgreich!
„Wasserstoff ergänzt batterieelektrische Antriebe sinnvoll“, betont Patrick Schnieder. Der Bundesverkehrsminister glaubt an die Antriebsform. Zwar bewegt sich momentan der Anteil an Wasserstoff-Lkw in einem prozentual kaum darstellbaren Bereich: Von den mehr als 3,8 Millionen Lkw1 in Deutschland haben, Schätzungen des Nationalen Wasserstoffrats zufolge, 2026 etwa 1.1002 einen Wasserstoffantrieb.
Dennoch setzt das Ministerium auf die Technologie und lancierte Anfang 2026 einen Förderaufruf. 220 Millionen Euro Fördersumme stellte Schnieder bereit. Ziel war es, den Aufbau von bis zu 40 Tankstellen zu fördern und bis zu 400 Brennstoffzellen-Lkw auf die Straße zu bringen.
Fördersumme hätte doppelt so hoch sein können
Nun, nach Ablauf der Förderfrist steht fest, dass der Aufruf sehr erfolgreich war: Mehr als das Doppelte der zur Verfügung gestellten Fördersumme wurde beantragt. Insgesamt gingen 526 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen von über 450 Millionen Euro ein. Darunter sind 71 Anträge für Tankstellen und 455 für Fahrzeuge.
„Die starke Resonanz zeigt: mit unserem Ansatz kommen wir genau zur richtigen Zeit“, betont Minister Schnieder. Mit der kombinierten Förderung von Tankstellen und Fahrzeugen gelinge es, den entscheidenden Impuls zur Überwindung der Henne-Ei-Problematik zu geben. „Damit legen wir den Grundstein für den zügigen Hochlauf einer klimafreundlichen Wasserstoff-Lkw‑Flotte.“
In der zweiten Jahreshälfte 2026 wird in einem wettbewerblichen Verfahren über die Auswahl der Projekte entschieden.





