Credit: SVG

Der 38. Truck Grand Prix im Juli vereinte wieder mal Motorsport, Messe und Festival. 134.000 Truck-Fans kamen dazu auf den Nürburgring.

Die entfesselte Macht von 1000 PS konnten die Besucher des Truck Grand Prix auf dem Nürburgring erleben. Mit röhrender Power donnerten die Zugmaschinen über die Piste, die engen Kurvenkombinationen verlangten den Piloten ihr ganzes fahrerisches Können ab. Der Routinier Norbert Kiss aus Ungarn dominierte denn auch die vier Läufe der Goodyear FIA European Truck Racing Championship, wurde zweimal Erster und zweimal Dritter. Doch die faszinierenden Wettkämpfe der Renn-Trucks waren längst nicht alles, was den Motorsportbegeisterten an diesem sommerlichen Wochenende in der Eifel geboten wurde.

Branchennews und persönlicher Austausch

Ganz im Zeichen des Networking stand der Auftritt der SVG und KRAVAG. Im gemeinsamen Zelt trafen sich Unternehmer, Trucker und andere Branchenteilnehmer zum fachlichen und persönlichen Austausch und um bei Musik, Essen und Getränken einfach Spaß zu haben. Um die Zukunft eines klimafreundlichen Straßengüterverkehr ging es beim TruckSymposium. Rund 120 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden trafen sich dazu am Rande der Rennstrecke. Mit spannenden Insights aus der Praxis bereicherte Alexander Kay Steinberg, Chef der Spedition Edgar Graß und Aufsichtsratsmitglied der SVG Hessen, die Runde.
Seine Spedition war ein Pionier bei der Umstellung auf LNG und später Bio-LNG, und Steinberg teilte seine Erfahrungen mit der hochkarätigen Runde.

Alexander Kay Steinberg, Aufsichtsratsmitglied der SVG Hessen (2.v.r.), teilte die Erfahrungen seiner Spedition mit gasgetriebenen Lkw mit den Besuchern des Symposiums

Nachhaltige Mobilität, modernste Technologie

Nachhaltigkeit und der möglichst effiziente Umgang mit Ressourcen standen auch im Mittelpunkt einer Neuerung auf dem Nürburgring. Beim Truck Efficiency Run ging es nicht um Schnelligkeit, sondern um Energieeffizienz und fahrerisches Können.
Trucker aus der Praxis versuchten mit ihren 40-Tonnern, eine möglichst effiziente Runde auf der legendären Nordschleife der Strecke zu fahren. Gestartet wurde in drei Kategorien mit Diesel-, Elektro- und LNGAntrieb. Sieger wurde, wer den Herstellerangaben zum Verbrauch am nächsten kam oder diese sogar unterbot. Auf den 10.000 Quadratemetern der Nutzfahrzeugmesse zeigten außerdem Hersteller von Iveco bis Schmitz Cargobull ihre innovativen Mobilitätslösungen und
modernsten Antriebstechnologien.
Auch die Unterhaltung der Besucher hat ihren festen Platz beim Truck Grand Prix. Überall gab es prächtig gestaltete Trucks zu bewundern. Im neu ins Programm aufgenommenen RetroCamp konnten Fans und Besucher Oldtimer-Zugmaschinen und
andere Erinnerungsstücke aus der reichen Geschichte des Truck Grand Prix bestaunen.

Countrylegende und Feuerwerk

Fester Bestandteil dieser Geschichte ist die Countrylegende Tom Astor, der bei diesem 38. Grand Prix selbst schon tatsächlich zum 39. Mal spielte. Astor war der gefeierte Haupt-Act beim Musikfestival in der Müllenbachschleife. Das anschließende spektakuläre Feuerwerk bildete wie immer für viele den absoluten Höhepunkt dieser Veranstaltung, die eigentlich drei in einer waren.

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