Credit: Häberle Transporte
Am Steuer der Zugmaschinen sitzt sie schon länger, seit 2023 lenkt Jana Häberle den ganzen Betrieb.
„Für mich war früh klar, dass ich mal ins Unternehmen einsteigen würde“, erzählt sie, „so hatte mein Vater das Glück, dass er keinen Nachfolger suchen musste.“
Vor 18 Jahren traf die heute 35-Jährige die Entscheidung: Ja, ich übernehme die Spedition.
Ihr Vater Wolfgang hatte Häberle Transporte 1979 gegründet. Nachdem Jana ihre Entscheidung gefällt hatte, absolvierte sie erst einmal eine Ausbildung zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistungen und hängte die Verkehrsfachwirtin dran. Anschließend arbeitete sie sieben Jahre lang in einem „fremden“ Speditionsbetrieb. Seit 2014 ist sie zurück in dem Unternehmen, das auch ihren Namen trägt. Häberle Transporte im baden-württembergischen Abstatt bei Heilbronn beschäftigt 16 Mitarbeiter und hat sich auf Landmaschinen- und Schüttguttransporte spezialisiert. Jana Häberle stieg zunächst als Disponentin und Kundenbetreuerin ein, seit 2023 ist sie Geschäftsführerin.
Rechtlich war die Unternehmensübergabe einfach. „Da wir eine Einzelfirma sind, meldete mein Vater sein Unternehmen ab und ich meins an“, berichtet sie. Der vorangegangene Vorbereitungsprozess zog sich allerdings über Jahre hin. Vater und Tochter skizzierten Szenarien, holten rechtlichen und steuerlichen Rat ein und auch die wirtschaftliche Unsicherheit in der Corona-Zeit bremste den Prozess.
Was Jana Häberle nach der erfolgreichen Übernahme anderen in ähnlicher Situation rät?
Es ist wichtig, dass die Emotionen und Wünsche von allen Parteien angesprochen werden. Kommunikation ist der Schlüssel für alles.
Und lasst euch von Meinungsverschiedenheiten und anderen Hürden nicht abschrecken.





