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Mehr als die Hälfte aller Logistiker plant, in den nächsten sieben Jahren in Nullemissionsfahrzeuge zu investieren, insbesondere in batterieelektrische Lkw. Das hat eine Untersuchung der Deutsche Energie-Agentur dena ergeben. Für die umstiegswilligen Spediteure in Hessen gibt es einige gute Nachrichten.

Liegt die Zukunft des Straßengüterverkehrs in der Elektromobilität? Kaum jemand bestreitet das inzwischen noch. Doch über den Weg dorthin gibt es reichlich Unklarheiten. Die Bundesregierung jedenfalls glaubt an die E-Mobilität im Güterverkehr und hat für die Ladeinfrastruktur eine Fördersumme von 1 Milliarde Euro bereitgestellt. Die Förderung läuft über einen Zeitraum von vier Jahren und wird in verschiedenen Töpfen und Verfahren ausgegeben.

Förderung von Ladeeinrichtungen

Wie sehr auch die Branche an diese alternative Antriebsform glaubt, kann man an einem Faktum ablesen: Innerhalb nur von Stunden war der erste Fördertopf ausgeschöpft. Diese Förderung richtete sich speziell an klein- und mittelständische Unternehmer. Die KMUs, die noch nicht zum Zuge gekommen sind, können sich nun für den zweiten Förderaufruf bewerben. Dieser ist allerdings für alle Arten von Unternehmen ausgeschrieben und die Fördergelder werden in einem wettbewerblichen Verfahren vergeben. Weitere Infos dazu gibt es hier: https://www.ptj.de/foerdermoeglichkeiten/lis-e-lkw

Beratung zum Umstieg

Für hessische Transportunternehmer, die einen Einstieg in die Elektromobilität erwägen, bietet die LEA (LandesEnergieAgentur Hessen) eine kostenfreie Erstberatung an. Im individuellen Austausch untersucht deren Geschäftsstelle „Strom bewegt“ für interessierte Unternehmen ihre aktuelle Situation, prüft die Einsatzmöglichkeiten von E-Mobilität, stellt Fördermöglichkeiten vor und spricht eine konkrete Empfehlung aus. Dieser sogenannte „eCoach-Logistik“ ist für Unternehmen aus der Transport-, Speditions- und Logistikbranche kostenlos.

Ladepunkte finden

Und wenn ich als Transportunternehmer E-Lkw im Feld habe, wo finden diese gegebenenfalls Lademöglichkeiten? Dafür hat der Fahrzeughersteller Renault Trucks eine digitale Karte der Ladestationen erstellt. Sie enthält über 600 Standorte in Deutschland und Europa. Erfasst sind speziell für schwere Nutzfahrzeuge ausgelegte Ladestationen sowie Lkw-kompatible Ladesäulen an bestehenden Tankstellen. Die Karte wird nach Angaben von Renault fortlaufend aktualisiert und ist hier zu finden: https://www.renault-trucks.de/static/lkw-ladestationen-karte#wysiwyg4

In Hessen sind mehrere Lademöglichkeiten erfasst, darunter befinden sich Autohöfe am Lohfeldener Rüssel und in Niederaula sowie Aral-Tankstellen in Bensheim, Beselich, Knüllwald, Rüsselsheim und Schlüchtern.

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