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Findest du Fachkräfte, findest du einen Nachfolger.“ Dieser Satz beschreibt nicht weniger als die Überlebensstrategie für die mittelständische Wirtschaft. Viel zu lange wurden der Fachkräftemangel und die Nachfolgeproblematik als zwei Herausforderungen gesehen. Tatsächlich sind sie ein und dieselbe. Wer engagierte Mitarbeitende findet, wird sich auch bei der Suche nach einem Nachfolger nicht schwertun. Die Schlüssel dazu sind Wertschätzung, individuelle Förderung und eine klare Mission.

Der aktuelle Markt für Fachkräfte im Mittelstand gleicht einem Paradoxon. Während Verbände und Unternehmen mit aufwendigen Imagekampagnen und Recruiting-Initiativen um Nachwuchs kämpfen, verlassen erfahrene Fachkräfte die Branche – nicht nur wegen des Renteneintritts, auch aufgrund von Unzufriedenheit und mangelnder Perspektive.
Fehlende Wertschätzung, schlechte Arbeitsbedingungen und eine stagnierende Personalentwicklung treiben Fachkräfte aus Handwerk oder Logistik oft in andere Wirtschaftszweige.
Ein Verlust, der besonders schmerzt, wenn man bedenkt, wie intensiv man sich um diese Talente zuvor bemüht hatte. Doch dieser Trend ist kein Naturgesetz; er lässt sich vermeiden.

Arbeitskräfte nicht als Ressource sehen, sondern als Menschen

Den Menschen abholen

Der alles entscheidende Faktor ist dabei, Arbeitskräfte nicht als bloße Ressource zu sehen, sondern als Menschen. Das beginnt schon beim Einstieg. Die Komplexität heutiger Projekte und spezialisierter Arbeitsvorgänge verlangt nach einem wertschätzenden, strukturierten Onboarding und einer gezielten Qualifizierung. Wer Mitarbeitende für seinen Betrieb braucht, muss sie fachlich und strukturell dort abholen, wo sie stehen – auf Augenhöhe mit ihrer Lebenserfahrung und im Einklang mit den Bedürfnissen des Unternehmens.
Bevor wir neue Mitarbeiter in den Einsatz schicken, werden sie intensiv mit ihren Aufgabenfeldern und Verantwortungsbereichen vertraut gemacht. Die Trainer kommen selbst aus der Praxis, bringen langjährige Erfahrung mit und schaffen so eine Willkommenskultur, die auf der Leidenschaft fürs Handwerk und gegenseitigem Respekt basiert“, erklärt Kersten Thor, Gründer und Geschäftsführer von THOR, seine Philosophie.

Stolz als Fundament für Wachstum

Wer will, der will auch machen. Das Gefühl, am Ende des Tages etwas geleistet zu haben, ist die Quelle eines gesunden Stolzes auf die eigene Arbeit. Doch dieser Stolz braucht ein Fundament. Nämlich das Bewusstsein, den täglichen Anforderungen gewachsen zu sein und Herausforderungen selbstständig bewältigen zu können.
Dieses Selbstvertrauen ist der Motor für jede Weiterentwicklung. Wer sich in seinen Aufgaben sicher fühlt, traut sich eher zu, den nächsten Schritt zu gehen – sei es in der fachlichen Spezialisierung oder beim Aufstieg in höhere Führungspositionen.
Die Investition in die Potenziale der Menschen stärkt deren Leistungsbereitschaft massiv. Wenn nicht nur die Ausstattung zum Auftrag passt, sondern auch die Qualifikation, verbessert dies das Arbeitsergebnis und stärkt das Zugehörigkeitsgefühl.

Individuelle Perspektiven schaffen

Das Nachfolgeproblem vieler Betriebe rührt oft daher, dass Entwicklungspfade zu starr gedacht werden. Stattdessen sollten Unternehmer ihren Betrieb als einen lebendigen Organismus sehen, der sich stetig verändert. Der Anspruch sollte sein, Fachkräfte auf ihren individuellen Wegen zu begleiten und die beste Arbeit für sie zu ermöglichen. Diese Förderung der individuellen Stärken ist die Basis dafür, Nachfolger für interne Strukturen zu entwickeln. Wer heute gefördert wird, kann morgen das Fundament des Unternehmens bilden.

Die Chancen und Möglichkeiten im Handwerk lassen sich vielleicht nicht 1 : 1 auf das Transport- und Logistikgewerbe übertragen.
Manches kann aber vielleicht doch zur Inspiration dienen. Bei THOR jedenfalls halten wir diese Entwicklungswege für die Mitarbeitenden bereit:

Fachkräfte individuell begleiten und die beste Arbeit für sie ermöglichen

  • Vom Quereinsteiger zum Spezialisten:
    Menschen aus fachfremden Bereichen erhalten die Möglichkeit, sich mit einer Basisqualifizierung in einem Fachgewerk zu etablieren und stetig weiterzuentwickeln.
  • Aufstieg in der Hierarchie:
    Der Weg vom Monteur zum Vorarbeiter oder sogar zum Bauleiter steht jedem offen, der dasPotenzial und die Motivation mitbringt.
  • Wissensvermittlung als Karriere:
    Erfahrene Monteure können in eine Trainerlaufbahn an der THOR-Akademie wechseln, um ihr wertvolles Praxiswissen an die nächste Generation weiterzugeben.

Die Möglichkeiten zu Weiterentwicklung und Aufstieg sind der DNA von THOR eingeschrieben. Grund dafür ist die Arbeitsbiografie von Geschäftsführer Kersten Thor. Mit Leidenschaft, dem unermüdlichen Blick für Potenziale und Glauben an die Wertschätzung des Handwerks stieg er vom Leiharbeiter in Heizungsbau und Schweißtechnik zum Leiter einer Unternehmensgruppe mit rund 1.000 Mitarbeitern auf.

Investition in Menschen ist Investition in die Zukunft

Das Meistern der Herausforderungen am Arbeitsmarkt lohnt sich und bringt Unternehmen weit voran. Ein Mitarbeiter, der
Wertschätzung erfährt und Entwicklungschancen sieht, identifiziert sich stärker mit seinem Arbeitgeber. Auch wenn sich der Erfolg angesichts des Aufwands zu Beginn – etwa durch intensive Einarbeitung und Schulung – erst später zeigt, so sind es die
langfristigen Effekte wie eine lange Betriebszugehörigkeit und eine hohe Einsatzbereitschaft allemal wert.

Wenn wir es schaffen, den Mittelstand wieder als einen Ort der Entfaltung und der echten Perspektiven zu positionieren, lösen wir das Nachfolgeproblem. Denn ein attraktives Unternehmen, das Möglichkeiten und Entwicklung bietet, gewinnt nicht nur Fachkräfte – es zieht Persönlichkeiten an, die bereit sind, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. In der mittelständischen Wirtschaft und im Handwerk gilt der Satz:

Findest du Fachkräfte, die du förderst und schätzt, findest du auch die Nachfolger, die dein Lebenswerk weitertragen.

THOR

Seit 25 Jahren engagiert sich THOR für die Fachkräfteentwicklung im Handwerk. Neben einer Fachkräfteüberlassung betreibt das Unternehmen auch die THOR-Akademie, die praxisnahe Aus- und Weiterbildungen auch für Quer- und Seiteneinsteiger in handwerkliche Kompetenzfelder wie Heizung und Sanitär, Kälte und Klima sowie Elektrotechnik anbietet.
https://www.thormontagen.de

Verfasst von Anne Lauenroth | THOR Services GmbH

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